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Epilepsie in der Altenpflege
Epileptische Anfälle gehören zu den häufigsten neurologischen Störungen.
Im Lauf des Lebens treten bei ca. 5% der Bevölkerung vereinzelte epileptische Anfälle auf.
Es ist eine organische Erkrankung des Gehirns.
Das Beispiel berühmter Persönlichkeiten wie Julius Cäsar, Isaak Newton oder Fjodor Dostojewski zeigt, dass Epilepsiekranke nicht nur ein ganz normales Leben führen, sondern sogar zu außergewöhnlichen Leistungen fähig sind.
Epilepsiekranke sind immer noch vielen Vorurteilen ausgesetzt. Die Ursache ist Unwissenheit und Angst.
Diese Broschüre will durch sachliche Information dazu beitragen, die häufig noch bestehenden Vorbehalte und Ängste gegen Epilepsiekranke in der Altenpflege abzubauen.
Dies ist ein kleines (24 Seiten), aber auch für die Altenpflege, sehr wichtiges, informatives Pflegebuch
Es ist sehr verständlich geschrieben.
Ein Stück 1.60 €
Jackentaschenformat (10x15 cm), 3. Auflage, auf Aktualität überprüft 2011, Bestellnummer 36
Epileptische Anfälle gehören zu den häufigsten neurologischen Störungen.
Im Lauf des Lebens treten bei ca. 5% der Bevölkerung vereinzelte epileptische Anfälle auf.
Es ist eine organische Erkrankung des Gehirns.
Das Beispiel berühmter Persönlichkeiten wie Julius Cäsar, Isaak Newton oder Fjodor Dostojewski zeigt, dass Epilepsiekranke nicht nur ein ganz normales Leben führen, sondern sogar zu außergewöhnlichen Leistungen fähig sind.
Epilepsiekranke sind immer noch vielen Vorurteilen ausgesetzt. Die Ursache ist Unwissenheit und Angst.
Diese Broschüre will durch sachliche Information dazu beitragen, die häufig noch bestehenden Vorbehalte und Ängste gegen Epilepsiekranke in der Altenpflege abzubauen.
Dies ist ein kleines (24 Seiten), aber auch für die Altenpflege, sehr wichtiges, informatives Pflegebuch
Es ist sehr verständlich geschrieben.
Ein Stück 1.60 €
Jackentaschenformat (10x15 cm), 3. Auflage, auf Aktualität überprüft 2011, Bestellnummer 36
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Erste Hilfe beim epileptischen Anfall (Leseprobe)
Wie erkenne ich einen epileptischen Anfall?
Der "Große Anfall", abgeleitet vom französischen "Grand-mal ", ist ohne Schwierigkeiten als epileptischer Anfall zu erkennen:
Der Grand mal Anfall äußert sich in Symptomen wie:
- Initialschrei
- Sturz
- Krämpfen und Zuckungen an Armen, Beinen und Rumpf
- Schaumbildung im Mund und Zungenbiss
Häufiger kommt es zu "kleinen" Anfällen ("Petit mal"). Diese sind, im Vergleich zum Grand mal, oft so wenig "spektakulär", dass selbst direkt Umstehende nicht erkennen, dass der Betroffene gerade einen Anfall hat.
Es können auftreten: Veränderungen der Gesichtsmuskulatur
- wie Verkrampfungen („Grimassen“)und
- unkontrollierte Bewegungen, speziell des Mundes (Kau-, Schmatz- Schluckbewegungen).
- Veränderungen der Bewusstseinslage:
- nicht-Ansprechbarkeit,
- geistige Abwesenheit,
- starrer Blick;
- auch Verwirrtheit bis hin zur Bewusstlosigkeit.
- „sinnlos“ wiederholte Bewegungen der Hände, Arme oder Beine,
- Abwenden des Kopfes zur Seite bzw. nach oben,
- Davonlaufen.
- Wiederholen von Wörtern und Sätzen,
- sinnloses Reden,
- Bildung sinnloser Worte,
- Stöhnen, Schmatzen.
Versuchen Sie während des Anfalls nicht:
- Die Glieder festzuhalten,
- Die verkrampften Hände zu öffnen.
- Den Kiefer zu öffnen oder gewaltsam Gegenstände (Keil) zwischen die Zähne zu schieben, um Wangen- oder Zungenbiss zu verhindern.
- Durch Schütteln, Klopfen, Riechmittel, Anschreien oder Wiederbelebungsversuche den Anfall zu unterbrechen.
- Die Person in der Nachschlafphase zu wecken.
Den Patienten schützen das heißt: Entfernen Sie den Patienten von gefährlichen Stellen wie:
- Bahnsteigen und Straßenrändern,
- von laufenden Maschinen,
- offenem Feuer (Herd!),
- Treppen und Kanten,
- Chemikalien und sonstigen Verletzungsquellen!
- Schützen Sie ihn davor, sich durch Sturz zu verletzen;
- wenn möglich Patient sitzen oder liegen lassen!
- Lockern Sie beengende Kleidung, wie etwa Krawatten,
- Brille abnehmen.
- Schauen Sie nach, ob der Patient eine Notfallkapsel (zumeist an einer Halskette) oder einen Notfallausweis (z. B. Brusttasche) bei sich trägt.
- Etwas unter den Kopf legen, damit dieser nicht auf den Boden schlägt. Dabei reicht oft die eigene Hand vollkommen aus.
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Ursachen, Bedeutung und Behandlung der Epilepsie im Alter
Klassifizierung und Erläuterung epileptischer Anfälle:
Fokale Anfälle:
- einfache fokale Anfälle,
- komplexe fokale Anfälle
Generalisierte Anfälle:
- typische Absencen
- atypische Absencen
- myoklonische Anfälle
- klonische Anfälle
- tonische Anfälle
- tonisch-klonische Anfälle (Grand-mal)
- atonische Anfälle
Besondere Anfallsformen:
- BNS- Anfälle
- Sturzanfälle
Erste Hilfe bei einem epileptischen Anfall
- Wie erkenne ich einen epileptischen Anfall?
- Handeln, während des Anfalls den Patienten schützen
- Ist der Anfall ein Notfall?
- Handeln nach einem epileptischen Anfall
- Was tun, wenn der Betroffene aggressiv wird?
- Muss der Betroffene nach einem Anfall ins Krankenhaus?
Freiheitsentzug und alternative Maßnahmen
