Fast jeder Mensch ...
- ...ab dem 60. Lebensjahr nimmt im Mittel drei rezeptpflichtige und
- fast ebenso viele apothekenpflichtige Arzneimittel ein.
- Jeder Dritte zwischen 75 und 85 Jahren bekommt sogar mehr als acht Arzneimittel verordnet.
- Über-,
Unter-
oder Fehlversorgung mit Medikamenten kann zu Problemen führen, die den
alten Menschen,
seine Angehörigen und Pflegekräfte, belasten.
Dies Buch ist
für examinierte Mitarbeiter geschrieben.
Hier finden Sie viele Informationen, über die wichtigsten in der Altenpflege verwendeten Medikamente / Wirkstoffe.
Es soll die Pflegepersonen in der ambulanten und stationären Altenpflege sensibilisieren, mehr auf Nebenwirkungen und
Wechselwirkungen der verordneten Medikation zu achten, um bei Auffälligkeiten den Arzt zu informieren.
Hier finden Sie viele Informationen, über die wichtigsten in der Altenpflege verwendeten Medikamente / Wirkstoffe.
Es soll die Pflegepersonen in der ambulanten und stationären Altenpflege sensibilisieren, mehr auf Nebenwirkungen und
Wechselwirkungen der verordneten Medikation zu achten, um bei Auffälligkeiten den Arzt zu informieren.
DIN A5, 128 Seiten, 1. Auflage Sept. 2010, Paperback, Stück 13,90 Euro, Bestellnummer 53
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| Inhaltsverzeichnis | Artikel: IQWiG bewertet Nutzen von Memantin neu |
| 14.11.2011 Aktuell: Polypharmakotherapie - oft ist weniger mehr |
Hier 11 Originalseiten probelesen:
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IQWiG bewertet Nutzen von Memantin neu
Belege für einen Nutzen des Alzheimer-Medikaments Memantin sieht das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit
im Gesundheitswesen (IQWiG), nachdem der Hersteller eine ergänzende Auswertung von Studiendaten vorgelegt hat.
Das IQWiG ändert daher seinen 2009 erschienenen Abschlussbericht.
Danach nützt der Wirkstoff zumindest für eine Therapiedauer von sechs Monaten bei der Kognition sowie bei den
alltagspraktischen Fähigkeiten. „Wie bei vielen anderen Projekten ist das Institut auch bei Memantin auf Wissenslücken
gestoßen. Wenn das so ist, dann machen wir Vorschläge, wie sich diese Lücken schließen lassen“, sagte IQWiG-Leiter
Jürgen Windeler. Manchmal seien zusätzliche neue Studien nötig, aber manchmal reiche es, wenn der Hersteller bereits
vorhandene Daten weitergebe oder ergänze. „Letzteres war bei Memantin der Fall. Am Ende hat sich der zusätzliche
Aufwand ausgezahlt“, sagte Windeler.
Hier der IQWiG-Bericht:
[A10-06] Responderanalysen zu Memantin bei Alzheimer Demenz - Rapid Report:Kurzfassung Hintergrund
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat mit Schreiben vom 04.11.2010 das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeitim Gesundheitswesen (IQWiG) in Ergänzung zum Abschlussbericht A05-19C und zum Arbeitspapier „Memantin bei Alzheimer
Demenz“ mit der Bewertung der von der Firma Merz im Oktober 2010 übermittelten Responderanalysen beauftragt.
Fragestellung
Die Fragestellung der vorliegenden Untersuchung ist:Welchen Einfluss haben die von der Firma Merz im Nachgang berechneten und an den G-BA im 4. Quartal 2010
übermittelten Responderanalysen auf das Fazit des Abschlussberichts A05-19C („Memantin bei Alzheimer Demenz“)?
Methoden
Die übermittelten Responderanalysen wurden mit der für den Abschlussbericht A05-19C und das Arbeitspapier „Memantinbei Alzheimer Demenz“ festgelegten Methodik bewertet.
Eine darüber hinausgehende Informationsbeschaffung wurde nicht durchgeführt.
Ergebnisse
Das Schreiben der Firma Merz enthielt Responderanalysen zu den 2 patientenrelevanten Endpunkten Aktivitäten des täglichen Lebens und kognitive Leistungsfähigkeit. Darüber hinaus fanden sich Informationen zu dem im Abschlussbericht
A05-19C als nicht patientenrelevant eingestuften und als ergänzende Information dargestellten Endpunkt Krankheitsstadium
gemäß klinischem Eindruck. Untersucht wurde jeweils der Anteil Patienten, der eine höchstens nicht relevante Verschlechterung
erfahren hat.
Insgesamt gingen alle 9 sowohl bereits im Abschlussbericht A05-19C als auch im Arbeitspapier „Memantin bei Alzheimer
Demenz“ als relevant eingestuften Studien in die Bewertung ein. Von diesen Studien verglichen 7 Memantin in der Monotherapie
mit Placebo. Die übrigen 2 Studien verglichen Memantin in Kombination mit einem Cholinesterasehemmer vs.
Cholinesterasehemmer plus Placebo.
Sowohl für die beiden patientenrelevanten Endpunkte Aktivitäten des täglichen Lebens und kognitive Leistungsfähigkeit als auch
für das Krankheitsstadium gemäß klinischem Eindruck zeigte die Meta-Analyse der Studien einen statistisch signifikanten Effekt
zugunsten von Memantin. Damit ergibt sich für den Endpunkt kognitive Leistungsfähigkeit ein Beleg für einen Nutzen von Memantin
hinsichtlich des Anteils der Patienten, die eine höchstens irrelevante Verschlechterung erfahren haben. Für den Endpunkt Aktivitäten
des täglichen Lebens wurden ausschließlich Responsekriterien herangezogen, die mit einer relativ hohen Unsicherheit behaftet sind.
Unter gleichzeitiger Berücksichtigung der geringen Größe des Effekts ergibt sich hier ein Hinweis auf einen Nutzen von Memantin.
Version 1.0
Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)
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Inhalt
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