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Notfälle in der Altenpflege Professionelles Handeln in Notsituationen für Pflegekräfte, Hilfskräfte und pflegende Angehörige.


Dies Booklet wendet sich hauptsächlich an Altenpfleger in der Hauskrankenpflege, Heimpflege, Hilfskräfte und pflegende Angehörige.

Hier wird fachgerechtes Vorgehen in den häufigsten Notfallsituationen in der Altenpflege dargestellt.



Ein Stück 3.90 €
inkl. MwSt. .


Jackentaschenformat, 10 x 15cm,   Paperback,     52 Seiten     6. Auflage     aktualisiert 2012 , Bestellnummer 23


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Inhaltsverzeichnis


Hier 15 Originalseiten probelesen:

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Reanimation bei Erwachsenen (Leseprobe)
Reanimation bei Erwachsenen  (Leseprobe)

1. Bewusstseinskontrolle:
Ansprechen und vorsichtig an der Schulter rütteln.

2. Bewusstsein vorhanden?
Lage nicht verändern. Benötigt sie Hilfe? Wenn ja Hilfe holen (lassen).

3. Bewusstsein nicht vorhanden?
Laut um Hilfe rufen (Kollegen o. Ä.),  dann:

4. Atemwege freimachen:
Auf dem Rücken lagern, Kopf nach hinten überstrecken (eine Hand auf die Stirn, die andere Hand unter das Kinn legen.  Der Daumen liegt zwischen Kinnspitze u. Unterlippe, die anderen Finger an der Kinnunterseite). Nur sichtbare Fremdkörper entfernen,     dann:

5. Atemkontrolle:
Wenn der Kopf nach hinten überstreckt ist. 10 Sek. „Sehen, Hören, Fühlen“
  • Normale Atmung vorhanden?
          Dann stabile Seitenlage, erst dann Notruf 112, Atmung weiterhin kontrollieren, wärmeerhaltend lagern oder

  • Keine normale o. ungenügende Atmung?  
          Dann sofort Notruf 112 (möglichst durch Kollegen o.Ä) erst dann mit Herzdruckmassage beginnen  30x drücken :  2x beatmen   

6. Herzdruckmassage   -   30 x drücken   (mit einer Frequenz von 100 in der Minute)
Platzieren Sie die Ballen einer Hand auf den Mittelpunkt des Brustkorbes. Üben Sie weder auf den Oberbauch noch auf das obere Ende des Brustbeins Druck aus. Platzieren Sie die andere Hand über der ersten, die Finger miteinander verschränken (die Finger der unteren Hand hochziehen, sodass nur der Handballen der unteren Hand auf dem Brustbein aufliegt).  
Positionieren Sie Ihren Oberkörper über den des Patienten und drücken Sie das Brustbein des Betroffenen mit durchgestreckten Armen mindestens 5 Zentimeter ein. Es muss nach jeder Komprimierung komplett dekomprimiert (losgelassen) werden ohne dabei die Hände vom Druckpunkt zu nehmen. Komprimieren Sie den Thorax 30-mal nacheinander mit einer Frequenz von 100 / Min. Bei der Beatmung soll die Druckmassage kurz verzögert aber nicht unterbrochen werden!  Helferwechsel alle 2 Minuten! Bei Fehlen der Kreislauftätigkeit ist die Reanimation fortzusetzen, bis der Notarzt eintrifft.
Liegt der Patient im Bett, ist eine harte Unterlage zwischen Patiententhorax und Matratze als Voraussetzung zur Durchführung der Thoraxkompressionen zwingend erforderlich. Nur durch diese Maßnahme ist eine gute Qualität der Thoraxkompressionen im Hinblick auf die Kompressionstiefe gewährleistet.

7. Beatmen -  2 x   
Hals in den Nacken überstrecken, je 1 Sek. lang Luft in Mund o. Nase einblasen (Nase o. Mundbeatmung sind gleichwertig).
Hebt sich bei der ersten Atemspende der Brustkorb nicht, ggf. Fremdkörper im Rachenraum entfernen. Ist Beatmung nicht möglich, nur Herzdruckmassage durchführen.

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Inhaltsverzeichnis:

Bewusstseinsstörungen:
Seite 5: Wann muss ich den Notarzt rufen?
Seite 6: Was tun bei einem Sturz
Seite 7: Unklare Bewusstlosigkeit
Seite 9: Synkope
Seite 10: Koma diabetikum (Hyperglykämie)
Seite 11: Hypoglykämischer Schock (Unterzuckerung)
Seite 13: Epilepsie
Seite:15: Schlaganfall
Störungen der Atmung:
Seite 17: Asthma bronchiale
Seite 18: Aspiration
Seite 19: Hyperventilation
Störungen des Wasserhaushalts:
Seite 20: Wasser- Elektrolyt-Störungen
Störungen des Herz-Kreislauf-Systems:
Seite 21: Hypertone Krise
Seite 22: Akute Herzinsuffizienz
Seite 23: Herzrhythmusstörungen
Seite 24: Lungenödem
Seite 25: Lungenembolie
Seite 26: Peripherer Arterienverschluss
Seite 27: Peripherer Venenverschluss
Seite 28: Herzinfarkt
Seite 30: Herz-Kreislaufstillstand - Reanimation
Seite 31: Stabile Seitenlage
Schock:
Seite 32: Kardiogener Schock
Seite 33: Volumenmangelschock
Seite 34: Anaphylaktischer Schock
Traumatologische Notfälle:
Seite 35; Medikamentenvergiftung
Seite 36: Akutes Abdomen
Seite 37: Magen-Darm-Blutung
Seite 39: Abdominaltrauma
Seite 40: Thoraxtrauma
Seite 41: Wirbelsäulentrauma
Seite 42: Schädel-Hirn-Trauma
Seite 43: Blutung aus der Nase
Seite 44: Verbrennungen
Seite 45: Glaukomanfall
Seite 46: Harnverhalt / Hodenschmerzen

Seite 47 - 51 Stroke - Units in Deutschland



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