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  ... eine der häufigsten Erkrankungen im Alter            

 

Schwindel kann zu folgenschweren Stürzen führen, macht unsicher und erschwert die alltäglichen Verrichtungen.
Er stört die Lebensqualität und Lebensfreude.

Von den Menschen über 65 leidet ca. ein Drittel daran und ab 75 Jahren zählen Schwindel und Gleichgewichtsstörungen zu den häufigsten Erkrankungen überhaupt.

Wiederholt auftretende Schwindelattacken (evtl. mit Übelkeit und Erbrechen) sind für die Betroffenen eine große physische und psychische Belastung. Die Menschen fühlen sich dem Geschehen hilflos ausgeliefert. Viele geraten dabei in Angst und Panik.
Es ist deshalb nicht erstaunlich, dass unter allen Krankheitszeichen (nach dem Kopfschmerz) Schwindel als häufigster Grund genannt wird, der die Menschen zum Arztbesuch veranlasst.


Ein Pflegebuch 2,60 €,  Porto und Verpackung frei, inkl. MwSt.
Jackentaschenformat, 10x15 cm, 60 Seiten, 3. Auflage 2011, auf Aktualität überprüft 2011, Bestellnummer 39


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Inhaltsverzeichnis



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Aktuelles

17. März 2011
 
Schwindel kann Ausdruck einer Angststörung sein
 

Wiederkehrende Schwindelattacken müssen nicht unbedingt organische Ursachen haben, sie treten in vielen Fällen als Symptom einer Angststörung auf. Beim Angstschwindel leiden die Betroffenen unter plötzlichen

  • Anfällen mit Benommenheit,
  • subjektiv erlebter Stand- und Gangunsicherheit und dem
  • Gefühl, gleich in Ohnmacht zu fallen.
Sie können aus heiterem Himmel auftreten oder aber in Situationen, in denen die Betroffenen vermuten, dass das Herbeiholen ärztlicher Hilfe schwierig wäre wie in Kaufhäusern, Menschenansammlungen oder im Restaurant.
 
Auch verschiedene Sinneseindrücke wie Balkons, Brücken oder Treppen können als Auslöser wirken , schildert Prof. Dr. Borwin Bandelow von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) in Berlin.
  Die Schwindelanfälle werden dabei als sehr bedrohliche Situation erlebt und häufig als Ursprung der Angst beschrieben, obwohl es eigentlich umgekehrt ist. Dies führt meist zu einer ängstlichen Erwartungshaltung vor der nächsten Schwindelattacke.
 
Oft werden über lange Zeit organische Ursachen vermutet - wie
  • Blockaden der Halswirbelsäule,
  • Durchblutungsstörungen oder 
  • Herz-Kreislauf-Probleme -

und die eigentliche Ursache bleibt lange Zeit unerkannt, kann Ausdruck verschiedener psychischer Erkrankungen sein.

Auch bei Depressionen oder somatoformen Störungen kann er als Symptom vorliegen - meist in Form eines Schwankschwindels, der dauerhaft besteht. Am häufigsten tritt er jedoch in Verbindung mit der sogenannten Panikstörung auf. Über 50 Prozent aller Schwindelformen werden auf psychogene Ursachen zurückgeführt. Dabei kann der psychisch verursachte Schwindel allein oder verbunden mit den Symptomen einer Panikattacke einhergehen, wie Herzrasen, Schwitzen, Zittern oder Luftnot , erläutert der Professor für Psychiatrie und Psychotherapie an der Universität Göttingen.

Bei Menschen mit einer Panikstörung kann auch zwischen den Panikattacken der Schwindel ein dauerhafter Begleiter sein.

  • Psychosoziale Belastungssituation, wie
  • partnerschaftliche, 
  • familiäre oder
  • berufliche Probleme können den Schwindelattacken vorausgehen, in der Regel treten sie aber ohne solche äußeren Stressfaktoren auf.

Die Störung beginnt häufig gegen Ende des 20. Lebensjahrzehnts und ist zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr am schlimmsten. Frauen sind doppelt so häufig betroffen wie Männer.

In der Behandlung des Angstschwindels haben sich verhaltenstherapeutische Therapien bewährt und gegebenenfalls auch Medikamente wie Antidepressiva. Dabei spielt die psychoedukative Aufklärung eine große Rolle, da Betroffene häufig eine sehr intensive Selbstwahrnehmung und Selbstbeobachtung haben. Diese Selbstbeobachtungs-Spirale kann sich auch auf den Gleichgewichtssinn ausdehnen und den Schwindel damit verstärken - dies gilt es Schritt für Schritt aufzulösen , führt der geschäftsführende Oberarzt, der eine Spezialabteilung für Patienten mit Angststörungen leitet, aus.

Die Pressemeldung der DGPPN ist mit Quellenangabe zur Veröffentlichung freigegeben.
Bitte weisen Sie bei Verwendung im Printbereich auf das Informationsportal der DGPPN   
http://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.de   hin.
Bei Online-Veröffentlichung erbitten wir eine Verlinkung auf die Website.

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Inhalt

Inhaltsverzeichnis Schwindel Inhaltsverzeichnis

Seite    4-6:  Wie entsteht Schwindel?

Seite    7-9:  Wie macht sich Schwindel bemerkbar?

Seite      10:  Welcher Arzt ist der Richtige?

Seite 10-13: Diagnose / Anamnese

Seite 14-15: Therapie

Seite 16-20: Verschiedene Schwindelformen

Seite 21-25: Benigner peripherer Lagerungsschwindel

Seite 26-27: Schwindel bei internistischen Erkrankungen

Seite 28-31: Phobischer Schwankschwindel

Seite      32: Vestibularisparoxysmie

Seite 33-36: Vestibuläre Migräne

Seite 37-39: Bilaterale Vestibulopathie

Seite 40-42: Neuritis Vestibularis

Seite 43-45: Morbus Menière

Seite 46-51: Schwindeltraining und Provokationstraining

Seite 52-59: Erweitertes Training

Seite      60: Schwindelambulanzen



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