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Koronare Herzkrankheit (KHK)

Ursachen, Risikofaktoren, Therapie

Koronare Herzkrankheit (KHK)

Ist eine Durchblutungsstörung des Herzmuskels wegen verkalkter, verengter Herzkranzgefäße. Folge ist ein Sauerstoffmangel des Herzens.

Die chronische KHK ist eine sehr ernst zu nehmende Erkrankung, die das tägliche Leben der betroffenen Patienten stark beeinträchtigen kann. Sie kann zu weiteren schweren Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz) führen. Männer sind häufiger betroffen als Frauen.

Ursachen:


Risikofaktoren:


Symptome:

Das Hauptsymptom der KHK ist die  Angina pectoris. Darunter versteht man


Behandlung des akuten Angina-pectoris-Anfalls

Die Behandlung eines akuten Angina-pectoris-Anfalls erfolgt mit Nitratpräparaten (Nitroglyzerin; Nitrate; Nitro), dadurch erweitern sich die Herzkranzgefäße und die Blutversorgung wird verbessert.

Wenn der Anfall schnell vorbei ist, besteht i.d.R. eine stabile Angina pectoris (bessert sich oft spontan oder durch Nitratgabe, Kreislauf ist stabil).

Bei zunehmender Schwere, Dauer oder Häufigkeit der Anfälle, wenn keine Besserung in Ruhe und ein zunehmender Bedarf an Nitraten besteht (instabile Angina pectoris) , muss rasch und notfallmäßig eine Einweisung ins Krankenhaus erfolgen, da die Gefahr eines Herzinfarktes besteht. 



Behandlung der chronischen koronaren Herzkrankheit

Das Ziel bei bestehender KHK:  Angina-pectoris Anfälle vermeiden bzw. die Häufigkeit der Anfälle  reduzieren.
 

Vermeiden der Risikofaktoren:

Die Basistherapie besteht in der Ausschaltung der Risikofaktoren wie:

Medikamentöse Therapie:


Revaskularisierungsmaßnahmen:

wie Ballondilatation und Bypassoperation werden angewendet wenn die medikamentöse Therapie nicht ausreicht oder höhergradige Verengungen festgestellt werden.


Was kann man selber tun?

Eine chronische koronare Herzkrankheit kann nicht geheilt werden!! Man kann aber selbst dazu beitragen, einer Verschlechterung der Erkrankung vorzubeugen.

Hierzu gehören nicht nur die regelmäßige Einnahme von Medikamenten sondern auch eine konsequente Beeinflussung des Lebensstils:


Verdacht auf Herzinfarkt

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Verdacht auf Herzinfarkt

Symptome des Patienten:

Weitere Symptome:


Maßnahmen bis der Notarzt kommt:

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Nierenschwäche begünstigt Herzinfarkt

Aktuell

Nierenschwäche begünstigt Herzinfarkt und Schlaganfall

Cambridge/Los Angeles - Störungen der Nierenfunktion sind ein häufig unterschätzter kardiovaskulärer Risikofaktor. Bereits ein geringer Rückgang der glomerulären Filtrationsrate (GFR) begünstigt die Entstehung einer koronaren Herzkrankheit (KHK) und erhöht das Schlaganfallrisiko.
Die Reykjavik-Studie der Isländischen Herzgesellschaft (Hjartavernd) begleitet seit 1967 eine Kohorte von 17.000 Einwohnern der Hauptstadt Reykjavik. In der Nachbeobachtungszeit von 24 Jahren erkrankten 4.010 Teilnehmer an einer KHK.

Einer der Prädiktoren war die GFR, die Emanuele Di Angelantonio und Mitarbeiter der Universität Cambridge aus den Kreatininwerten der Eingangsuntersuchung berechnet haben. Ihren Angaben im britischen Ärzteblatt (BMJ 2010; 341:c4986) zufolge wirkt sich bereits ein leichter Abfall der GFR auf unter 75 ml/min/1,73 m2 negativ auf Herz und Kreislauf aus.

Zitat: rme/aerzteblatt.de 1. Oktober 2010

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