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Lagerung bei Schlaganfall

Schlaganfall, Apoplex


Schlaganfall ein Wettlauf gegen die Zeit !!



Schlaganfall

Entstanden durch: Thrombose, Embolie oder Einblutung ins Gehirn

....dann sofort Rettungswagen rufen,

        bei Bewusstlosigkeit  N o t a r z t  rufen !!!

Schlaganfallpatienten sind immer als medizinischer Notfall zu betrachten, auch wenn die Symptome nur mild ausgeprägt sind.


Maßnahmen:


Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (Auszug aus der Leitlinie „Ischämischer Schlaganfall: Akuttherapie“):
.....Auch Patienten mit Schlaganfallverdacht  (TIA) sollten ohne Verzögerung in ein Zentrum transportiert werden, das eine Stroke unit aufweist.
...Der Schlaganfall ist wie der Herzinfarkt oder die Lungenembolie als medizinischer Notfall zu behandeln. ...Die Mehrheit der Schlaganfallpatienten erhält keine adäquate Therapie, weil sie nicht rasch genug das Krankenhaus erreichen.
Beim Verdacht auf einen Schlaganfall jedes Schweregrades (auch TIA) soll der Rettungsdienst, bei schwerem Schlaganfall mit Bewusstseinsstörung der Notarzt gerufen werden.


Was ist ein Schlaganfall?


Beim Schlaganfall ist die Blutzufuhr zum Gehirn an einer Stelle blockiert, es  entsteht eine Mangeldurchblutung, weil ein zum Gehirn fu¨hrendes Blutgefäß plötzlich verstopft ist  oder es entsteht eine Blutung im Gehirn, durch den plötzlichen Riss eines Blutgefäßes.
In beiden Fällen erhalten die Nervenzellen im Gehirn zu wenig Sauerstoff und Nährstoffe, wodurch sie bereits nach vier Minuten abzusterben beginnen. Deshalb kommt es im Ernstfall wirklich auf jede Minute an.


Risikofaktoren die zu einem Schlaganfall führen können:

        gestaffelt nach Risiko:

  1. Bluthochdruck (34,6%)
  2. Abdominale Adipositas (26,5%)
  3. Bewegungsarmut (28,5%)
  4. Rauchen (18,9%)
  5. Ernährungsfehler (18,8%)
  6. Erhöhte Blutfettwerte
  7. Diabetes
  8. Übermäßiger Alkoholgenuss
  9. Anhaltender Stress
  10. Depression
Die ersten fünf Risikofaktoren erklären für sich genommen bereits 80 Prozent aller Schlaganfälle.  (INTERHEART-Studie u. INTERSTROKE-Studie , aerzteblatt.de  6/2010)



Warnsignale, die unbedingt beachtet werden sollten:


Etwa 10 % der Schlaganfälle geht eine vorübergehende ischämische Attacke (TIA)  voraus. Sie tritt auf, wenn ein Blutpfropf kurzfristig eine Arterie verstopft und die Blutzufuhr zu einer Gehirnregion kürzere oder längere Zeit unterbrochen wird.
Eine TIA kann einige Sekunden oder Minuten dauern, die Symptome gleichen denen eines echten Schlaganfalls (siehe oben). Die TIA geht voru¨ber, sobald das Gefäß wieder offen ist, sollte jedoch unbedingt behandelt werden. Denn eine TIA ist ein ernst zu nehmendes Warnsignal.

Patienten, die eine TIA hatten, erleiden zehnmal häufiger einen Schlaganfall als Menschen ohne derartige Attacken. Deshalb unbedingt einen Arzt aufsuchen und die Symptome schildern, damit Vorbeugungsmaßnahmen getroffen werden können.

Was tun bei einem akuten Schlaganfall?
Sofort Notarzt rufen (112). Je schneller der Betroffene behandelt wird, desto eher können Hirnschädigungen verhindert werden. Die Notfallerstversorgung sollte immer in einer „Stroke unit“ (Spezialstation für Schlaganfälle) geschehen.

Vorbeugung


Nach einem Schlaganfall

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Lysetherapie

Aktuelles:

Späte Lysetherapie erhöht Sterblichkeit

10.06.2010

Menschen mit einem Schlaganfall haben die besten Chancen, wenn Sie

Das Zeitfenster für die Lysetherapie beim Schlaganfall ist kurz. Es endet (einer Analyse im Lancet (2010; 375: 1695-703) ) zufolge nach etwa 270 Minuten  (4,5 Stunden).

Danach muss sogar mit einem Anstieg der Sterblichkeit gerechnet werden, weil der Hirninfarkt bereits seine endgültige Größe erreicht hat. Ein zu später Therapiezeitpunkt kann deshalb mehr schaden als nutzen.

Hirnforscher schätzen, dass nach einem Verschluss in der Arteria cerebri media, (einer häufigen Ursache des Schlaganfalls) alle zehn Minuten 20 Millionen Neurone zugrunde gehen.

Dieses Massensterben in der Penumbra, der Umgebung der eigentlichen Ischämie, soll durch eine rechtzeitige Thrombolyse verhindert werden.

Auszug aus: http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/41230Schlaganfall_Spaete_Lysetherapie_erhoeht_Sterblichkeit.htm

Aktuell

Nierenfunktionsstörung steigern auch das Schlaganfallrisiko...


...wie Bruce Ovbiagele von der Universität in Los Angeles in einer Meta-Analyse aus 33
Studien mit insgesamt 280.000 Teilnehmern zeigt (BMJ 2010; 341:c4249).

Ein Abfall der glomerulären Filtrationsrate (GFR) auf unter 60 ml/min/1,73 m2 war mit einem um 43 Prozent erhöhten Schlaganfallrisiko assoziiert.

Das Risiko steigt mit dem weiteren Abfall dosisabhängig an. Bei Menschen asiatischer Herkunft war das Risiko größer als in anderen Ethnien. Doch auch für Europa sollte eine leichte Nierenfunktionsstörung ein Warnsignal sein, dass die Modifizierung anderer Risikofaktoren wie Blutdruck, Lipidwerte und Rauchen intensiviert werden sollte, raten die Autoren beider Studien.

Zitat: rme/aerzteblatt.de 1. Oktober 2010

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